Ein Spiel braucht elf Mann. Also plant der Betrieb elf. Eine Bank ist im Dienstplan keine gestrichene Zeile — sie kommt schlicht nicht vor.
Nur: Mit zehn Mann zu spielen ist nicht billiger. Es ist anders gebucht. Überstundenzuschlag. Aushilfe zum Aufschlagstarif. Krankenstand. Und am Ende ein Wechsel, den Sie für rund 10.000 Euro neu einkaufen dürfen. Vier Spalten, vier Kostenstellen, kein Mensch, der sie addiert.
Dieser Rechner addiert sie — und stellt drei Wege dagegen. Er entscheidet nicht vorab, welcher gewinnt. Das machen Ihre Zahlen.
Vollkosten = Bruttolohn inklusive Arbeitgeberanteil und Lohnnebenkosten. Nicht der Auszahlungsbetrag.
Bewusst nur die Mehrkosten. Die Arbeitsstunde selbst wäre ohnehin angefallen — gezählt wird nur, was sie teurer macht, weil keine Reserve da ist. So kann Ihnen niemand die Rechnung zerlegen.
Kein neuer Kopf. Elf Köpfe mit 1,3 Rollen — und einem Preis für das spontane Ja. Aus Fixkosten werden variable.
Der entscheidende Punkt: Seine Stunden sind keine zusätzlichen Stunden. Sie ersetzen Stunden, die Sie heute mit Zuschlag oder Aufschlag bezahlen. Seine echten Mehrkosten sind nur der Leerlauf — Kapazität, die er hat und die niemand braucht. Ist er ausgelastet, kostet er fast nichts und die Zuschläge fallen weg.
Verglichen werden die Gesamtkosten pro Jahr: verbleibende Mehrkosten plus das, was der jeweilige Weg kostet.
Die Grundlast — wie viele im Schnitt fehlen — steigt proportional zur Belegschaft. Die Spitze — der Tag, an dem fünf gleichzeitig ausfallen — steigt nur mit √n. Daraus folgt alles Weitere: Ein Springer, der über Abteilungsgrenzen einsetzbar ist, ist rechnerisch fast zwei wert, die es nicht sind.
VZÄ = Vollzeitäquivalente. Zwei Halbtagskräfte sind eine VZÄ.
| Abteilung | VZÄ |
|---|
Gleicher Schutz, gleicher Servicegrad. Einmal mit abteilungseigener Reserve, einmal aus einem gemeinsamen Pool.
Eine Reserve ist kein Werkzeug, sondern drei. Jede Schicht deckt einen anderen Teil des Ausfalls — wer sie vermischt, zahlt doppelt.
Der Rechner ist und bleibt frei. Das PDF ist das Dokument, das Sie in die Budgetrunde mitnehmen: Ihre Zahlen, Ihr Vergleich, Ihre Break-even-Schwelle — schwarz auf weiß, nachrechenbar. Kein Spam: maximal eine Nachricht pro Monat, wenn neue Werkzeuge erscheinen.
Im Druckdialog „Als PDF speichern" wählen. Ihre Eingaben und Ergebnisse sind enthalten.
Er erfindet keine Benchmarks. Alle Vorgabewerte sind Platzhalter, keine Branchenwahrheiten — überschreiben Sie jeden einzelnen mit Zahlen aus Ihrem Haus. Der einzige Richtwert, den wir mitbringen, sind rund 10.000 € Wechselkosten pro Kündigung. Auch die gehört geprüft.
Er bevorzugt keinen Weg. Der zwölfte Kopf kann gewinnen, das Cross-Training kann gewinnen, und wenn Ihr Haus stabil läuft, gewinnt die Ausgangslage — dann brauchen Sie nichts von beidem. Das ist kein Fehler. Das ist der Sinn.
Er hat eine Annahme, die Sie kennen müssen: Eine Springerstelle deckt Bedarf nur, wenn sie zur richtigen Zeit verfügbar ist. Eine Vollzeitkraft von Montag bis Freitag rettet keinen Samstagabend. Prüfen Sie die Lage der Stunden, nicht nur ihre Zahl.
Die Mathematik dahinter: Grundlast = VZÄ × Ausfallquote (steigt linear). Spitzenpuffer = z × √(VZÄ × p × (1−p)), die Streuung der täglichen Ausfälle aus der Binomialverteilung (steigt mit der Wurzel). Beim Silo addieren sich die Wurzeln jeder Abteilung, beim Pool zieht man die Wurzel aus der Summe — und die Summe von Wurzeln ist immer größer als die Wurzel der Summe. Das ist kein Beratungstrick, das ist Bestandsmathematik.